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Ratgeber

 

Im unserem Ratgeber finden Sie folgende Informationen:

1. Tipps zum Windeln

4. Microfaser-Überhosen waschen

2. Hilfe bei wundem Po

5. Vorteile von Wolle und Seide

3. Verwendung von Heilwolle

6. Wolle und Seide Waschen

 

 

Tipps zum Wickeln

Ein Säugling nässt zwanzig mal und öfter am Tag ein. Es ist also nahezu unmöglich, ihn zu allen Zeiten trocken zu halten. Wickeln Sie ihr Baby daher so oft wie möglich. Zum Beispiel regelmäßig vor oder nach dem Füttern und nach jedem Stuhlgang – zumindest aber alle vier Stunden.
Beim Wickeln sollten Sie darauf achten, dass die Windel komplett in der Überhose gesteckt wird. Denn nur so kann man einen sicheren Auslaufschutz garantieren und die Wäsche wird nicht nass. In der Nacht können Sie bei Babys, bis ca. 3 Monaten, eine zusätzliche Einlage zur Erhöhung der Saugfähigkeit verwenden.
Ab dem 3. Lebensmonat sollte auch am Tag eine Einlage benutzt werden. Nehmen Sie sich genügend Zeit fürs Wickeln. Es ist eine gute Möglichkeit Zärtlichkeiten mit Ihrem Baby auszutauschen. Frische Luft ist das Beste für jeden Babypopo. Lassen Sie Ihr Kind daher so oft wie möglich ohne Windel strampeln. Es wird diese Zeit genießen und zur Erkundung seines Körpers und zum Ausprobieren neuer Bewegungen nutzen. In dieser Zwischenzeit kann die Haut gut abtrocknen.

 

 

Hilfe bei wundem Po

Hier einige nützliche Ratschläge für einen wunden Po:

-  Eine Bourettseiden-Einlage, als letzte Schicht mit in die Windel legen. Diese Einlage hat eine entzündungshemmende und heilende Wirkung.

-  Auch die Verwendung von Heilwolle ist sehr empfehlenswert. Die Heilwolle hat mit ihrem natürlichen Wollfett, ähnlich wie die Bourettseiden-Einlage, eine heilende und lindernde Wirkung.

-  Die wunden Stellen mit Muttermilch abtupfen.

-  Verwenden Sie eine Pflegecreme´ für den Po. Es gibt eine große Auswahl an Cremen mit natürlichen Bestandteilen.

-  Bei schlecht abheilenden Wunden können Sie auch eine Zinksalbe verwenden. Diese ist rezeptfrei in Ihrer Apotheke zu erwerben.

-  Das A und O bei diesen Ratschlägen lautet: Viel Luft an die Haut lassen. Lassen Sie ihr Kind am besten ohne Windel strampeln/laufen.

Sollte Ihr Baby jedoch mit den Tipps nach einigen Tagen immer noch den Windelausschlag haben, dann wenden Sie sich bitte an einen Kinderarzt um abklären zu lassen, ob es sich nicht doch um eine Pilzerkrankung handelt.

 

 

Heilwolle und Ihre heilende Wirkung

Die im Folgendem empfohlenen Anwendungen mit Heilwolle sind alle mit Erfolg erprobt worden.

Heilwolle ist nicht klinisch getestet und wissenschaftlich als Heilmittel untersucht. Sie unterliegt keiner weiteren Bestimmungen.
Nach Meinungen von Experten beruht die Heilende Wirkung auf den sanften Hautkontakt. Mit den unzähligen feinen faserenden der Heilwolle wird das Kapillare Blutsystem angeregt. So werden die körpereigenen Kräfte unterstütz. Der hohe Fettgehalt der Wolle pflegt die Haut und verhindert einen Juckreiz. An der Wolle entwickeln sich Keime nicht weiter, so dass sie im Wundbereich ideal als Auflage ist.

Wunder Po:  Von den Wollvlies ein Windelgroßes dünnes Stück (ca. 5 bis 10 Gramm Heilwolle) abtrenne und als Einlage in die Windel legen, so dass alles an Papier oder Stoff abgedeckt ist.

Nicht Cremen:  Beim Windelwechsel entsorgen und eine frische Lage einlegen.

Wunde Brustwarzen:  Ein ausreichend großes dünnes Stück in den Still-BH auf die Haut legen, darüber die Stilleinlagen.

3-Monats-Koliken:  Eine Gute Lage Heilwolle auf den Bauch legen und mit der Unterwäsche Fixieren.

Heilwolle gibt es abgepackt im Beutel von 50g oder 100g. Verwenden Sie nur Rohwolle, die gewaschen, gekämmt und rückgefettet ist.

 

 

Microfaser-Überhosen waschen

Durch das Verwenden von Fließeinlagen werden die Überhosen meist nicht zu sehr verschmutzt. Sie müssen auch nicht nach jedem Windelwechseln gewaschen werden.
Sollte doch einmal was daneben gehen, dann sollten sie Folgendes beachten:

   Bei beschichteten Überhosen:

-  die Klettverschlüsse müssen vor dem Waschen geschlossen werden

-  nur bis 60 ° Grad waschen, meist reicht aber auch 40 ° Grad aus

-  kein Waschmittel mit Bleichzusätzen verwenden

-  nicht beim letzten Spülgang mit Essig spülen

-  zum trocknen nicht direkt auf den Heizkörper legen

-  nicht dehnen und/oder wringen, sondern nur ausdrücken

 

 

Stilleinlagen aus Wolle und Seide

Wolle und Seid sind tierische Eiweißfasern. Diese Fasern haben die Eigenschaft, Feuchtigkeit von der Oberfläche in den Zellkern bzw. das Zellinnere abzuleiten. Die Oberfläche wird trocken und mit der Trockenheit wird Keimen aller Art die Lebensgrundlage entzogen. Stilleinlagen aus Wolle/Seide lassen die Luft Zirkulieren, die Haut atmet und wird zugleich sanft massiert. Wolle kann bis zu 40% ihres Eigengewichts an Nässe aufnehmen, ohne sich dabei nass anzufühlen. Somit bleibt die haut trocken und Wundsein wird verhindert. Seide ist angenehm kühl auf der Haut. Im Vergleich zur Wolle ist sie nicht ganz so saugfähig, trägt jedoch durch ihre Inhaltsstoffe zur Heilung von entzündeten Hautstellen bei.

 

 

Wolle und Seide waschen

Alle wichtigen Informationen rund um das Waschen von Wolle und Seide:

-  Stilleinlagen aus Wolle und Seide sowie Wollprodukte nur mit der Hand waschen.

-  Dabei reicht meisten ein kurzes Ausspülen mit klarem, handwarmem Leitungswasser.

-  Soll ein Waschmittel verwendet werden, dann bitte nur Wollseife oder Haarshampoo

(einfaches z.B. Eiershampoo) benutzen.

-  Immer in der gleichen Wassertemperatur waschen & spülen - ansonsten bekommt die Wolle einen Temperaturschock und läuft ein (da nicht chemisch ausgerüstet).

-  Nicht Schleudern.

-  Wollkur im warmen Wasser auflösen, einige Zeit einwirken lassen, anschließend nur ausdrücken (nicht wringen und nicht mit Wasser nachspülen) und trocknen lassen

-  Zum Trocknen in ein Handtuch oder Mullwindeln einrollen, um die Überschüssige Feuchtigkeit aufzunehmen, dann an einen warmen Ort trocknen.